Ä1 zum SAG29

Status:
Ablehnung

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3.) Für Themenbereiche, für die es in der BayernSPD eine Arbeitsgemeinschaft gibt, werden keine konkurrierenden Themenwerkstätten eingerichtet. Vielmehr erteilt der Landesparteitag bzw. der Landesvorstand ggf. zu einem bestimmten Thema der jeweiligen Arbeitsgemeinschaft einen Arbeitsauftrag.

Die Landtagsfraktion und die Landesgruppe benennen dafür eine Kontaktperson zur Bearbeitung dieses Themenauftrags.

Begründung:

In den Arbeitsgemeinschaften haben wir als Partei einen hervorragenden Sachverstand und Expertise. Diesen Sachverstand nutzen der Landesvorstand, die Vorstände der Untergliederungen sowie die politischen Mandatsträger*innen jedoch viel zu wenig. Die Einrichtung von Themenwerkstätten zu Themen der Arbeitsgemeinschaften würden diese im Allgemeinen und ihre inhaltliche Arbeit im Besonderen degradieren, wenn parallel eine konkurrierende Themenwerksatt eingerichtet würde.

Der Vorschlag der Jusos in ihrem Antrag SAG 29, dass die jeweilige Arbeitsgemeinschaft ebenfalls EINE Kontaktperson benennen kann, beweist, dass die Antragsteller diesen Arbeitsgemeinschaften eine zu geringe Wertschätzung entgegen-bringen. Vielmehr soll versucht werden, an den Arbeitsgemeinschaften vorbei, die Themen und Positionen der BayernSPD zu bestimmen. Dies lehnen wir als älteste (102 Jahre alt) und größte Arbeitsgemeinschaft, deren Ursprung überhaupt die SPD erst ermöglicht hat (Arbeiterbildungsvereine) strikt ab.

Empfehlung der Antragskommission:
Ablehnung